Die Beste im ganzen Kanton: Noemi Eugster - 4* Superior Hotel hoch über dem Zürichsee
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Die Beste im ganzen Kanton: Noemi Eugster

«Ich mag Menschen, ich liebe Sprachen, und ich bin interessiert an der Welt – im Hotel bin ich am richtigen Ort», sagt Noemi Eugster. Wie sehr sie in ihrer Arbeit als Hotel-Kommunikationsfachfrau aufgeht, zeigt der Blick auf ihren Lehrabschluss: sie war die Beste im ganzen Kanton Zürich. Ein bisschen stolz sei sie schon, sagt die 19-Jährige. Doch etwas Glück sei auch dabei gewesen. Bei den berufsspezifischen Fächern habe sie von den praktischen Erfahrungen aus dem Hotelbetrieb direkt profitiert. «Ich habe in alle Bereiche Einblick erhalten. Gerade auch während der Coronazeit konnte ich so bereits viel Verantwortung übernehmen.» Ihre Lehrzeit im Hotel Belvoir hat ihr so gut gefallen, dass sie dem Hotel auch nach dem Abschluss im Sommer treu geblieben ist.

«Wir sind ein lässiges Team und ich merke, dass sie mich brauchen – das macht Freude!» Am liebsten arbeitet Noemi Eugster an der Rezeption, der Drehscheibe des Hotels. Hier laufen die Fäden aus Service, Küche und Housekeeping zusammen. Das verschaffe ihr einen guten Überblick, um Fragen der Gäste kompetent zu beantworten.
Dass sie im Gastgewerbe ihr Glück finden würde, war schon früh klar. Als Kind hatte sie ihrer Grossmutter, die im Service tätig war, gerne geholfen, besonders beim Dekorieren.

Doch wie anspruchsvoll es tatsächlich ist, Gäste zu bewirten und zu umsorgen, habe sie erst bei der Ausbildung erfahren. «Ich musste ein Gefühl dafür entwickeln, wer was braucht. «Man kann die Gäste nicht nach Schema X behandeln, denn alle bringen ihre eigene Persönlichkeit mit. Eins ist sicher: Wer nicht gut mit Menschen umgehen kann, hat in dem Beruf nichts verloren.»

Für die nahe Zukunft hat Noemi Eugster klare Vorstellungen: sie macht die Berufsmatur und arbeitet weiter im Hotel Belvoir. Wie es danach weitergeht, stehe noch in den Sternen. «Das Gute ist: Im Hotelgewerbe kann man auf der ganzen Welt arbeiten. Ich lass mich überraschen, wo es mich hin verschlägt. Vielleicht leite ich auch einmal ein Hotel – wer weiss».  

Text: Anina Rether